Naturkosmetik boomt – und das zu Recht. Verbrauchern wird es immer wichtiger, Pflegeprodukte oder auch dekorative Kosmetika zu verwenden, die nicht schöner machen, sondern auch gut zur Umwelt sind. Mir auch, deshalb gibt es dieses Blog. Weil ich mehr wissen wollte. Und vor allem, weil ich "richtige" Naturkosmetik von reinen Marketingmaschen unterscheiden können wollte. 

Denn: Nicht überall wo „Natur“ draufsteht, ist auch auch „öko“ drin. Auch wenn Naturkosmetik allgemein Kosmetika bezeichnet, die zumindest dem Anspruch nach schonender für Mensch und Umwelt und aus „natürlicheren“ Rohstoffen hergestellt werden als herkömmliche Kosmetika, so gibt es durchaus solche und solche Naturkosmetik. Hier die Spreu vom Weizen zu trennen ist nicht einfach, auch weil der Gesetzgeber hier keine klaren Vorgaben gemacht hat.

Erschwert wird das Ganze dadurch, dass Naturkosmetik, Öko-Kosmetik, Bio-Kosmetik keine geschützten Begriffe sind. Oftmals werden die Themen Natur und Umweltschutz aus Marketinggründen gezielt eingesetzt – auch wenn die Produkte überwiegend herkömmlich hergestellt werden und der Naturanteil der eingesetzten Stoffe gering ist. Bei Naturkosmetik, die tatsächlich ökologisch ausgerichtet und aus kontrolliert biologisch angebauten Rohstoffen besteht, wird deshalb auch von "kontrollierter Naturkosmetik" gesprochen.

Eine gesetzliche Definition von Natur- und Öko-Kosmetik gibt es nicht, sondern lediglich mehr oder weniger strenge Richtlinien und Zertifzierungen diverser Verbände. Die aus meiner Sicht wichtigsten Zerfizierungen habe ich hier dargestellt.

Eine gute Übersicht über Verbände, ihre Definitionen und ihre Zertifizierungen findet man auf Wikipedia.

 

 

 

 

# Link | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | Dieser Artikel erschien am Montag, 21. Oktober 2013 um 15:42 Uhr in Basiswissen Naturkosmetik: Was ist "Grüne Kosmetik"? | 3560 Aufrufe



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