* Alkohol ist in vielen Kosmetikprodukten enthalten, in herkömmlicher Kosmetik ebenso wie in Naturkosmetik. Besonders wenn sich dieser Stoff weit vorne in der INCI-Liste befindet, kommt schnell Kritik, gerade bei Naturkosmetik-Produkten. Nun habe ich auf dem Naturkosmetik-Portal naturalbeauty.de einen Artikel gefunden, der das Für und Wider von Alkohol abwägt und unter die Lupe nimmt. Fazit: Bio-Alkohol ist besser als der „normal vergällte Alkohol“, der in herkömmmlicher Kosmetik eingesetzt wird – und ohnehin besser als sein Ruf. Aber lies selbst: Klick! 

* Vor kurzem erst habe ich über Mikroplastik in Kosmetikprodukten geschrieben – nun kommt vom Bund Naturschutz eine erste Erfolgmeldung. Offensichtlich kommt nun auch bei den Herstellern ein wenig Bewegung in diese Angelegenheit. Hier geht es zur Meldung! 

* Inzwischen habe ich bei der Bewertung von Naturkosmetik-Produkten ja schon ein wenig Routine entwickelt – nicht zuletzt wegen dieses Blogs hier. Aber ich kann mich noch gut erinnern an ahnungslosere Zeiten, bei denen ich vor übervollen Regalen stand und keine Ahnung hatte, auf was ich achten sollte. Naturkosmetik-Anfängern verrät Julie auf Beautyjagd, was für sie die wichtigsten Aspekte beim Naturkosmetikkauf sind
 

# Link | .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) | Dieser Artikel erschien am Freitag, 27. Juni 2014 um 13:36 Uhr in Branchen-News Naturkosmetik | 9647 Aufrufe | 7 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

Tags: Bio-Alkohol, Mikroplastik, Naturkosmetik-Anfänger

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Kommentare:

Alkohol ist echt ein schwieriges Thema, zumal Naturkosmetik-Hersteller immer sehr viel drauf setzen.
Ich finde die Erklärungen, immer mit Studien belegt, bei Paula’s Choice hilfreich und verständlich: http://www.paulaschoice.com/expert-advice/skin-care-basics/_/alcohol-in-skin-care-the-facts
Hier wird ein Test erwähnt, bei dem Alkohol in 3%iger Konzentration bereits zur Zellenabtötung führen kann. Hm.
Viele Stoffe lassen sich aus Pflanzen aber offensichtlich nur mit Alkohol rauslösen und verarbeiten.
Ich setze dennoch auf Produkte ohne oder mit möglichst wenig Alkohol, da ich an mir selbst sehr schnell eine Austrocknung der Haut beobachten kann. Und das ist ja nur, was man oberflächlich sieht.

beautyjungle am Samstag, 28. Juni 2014 um 07:31 Uhr

Den Paula-Artikel hatte ich letzthin (indirekt) schon mal texterella

http://www.texterella.de/mode-text.php/lifestyle/comments/dienstagsschnipsel_270514/

Ganz interessant sind die Kommentare von Martina (Biologin) und Doris (Apothekerin) dazu.

Man weiß wirklich nicht, was man glaube soll.

Fakt ist aber: Wenn du ihn nicht verträgst, ist er zumindest für dich nix. ;-))) Ich selbst habe damit wiederum gar keine Probleme. Aber ich achte mitterweile auch darauf bzw. wo unter den INCIs er steht.

Susanne Ackstaller am Samstag, 28. Juni 2014 um 12:41 Uhr

naja, aber die Verträglichkeit alleine macht es ja nicht. Die Folgen auf der Haut sieht man erst nach Dauergebrauch und dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Ich finde die Aussagen nach dem Motto “das meiste verfliegt ja schon beim Auftragen” auch bedenklich, ich habe noch keine genaue Aussage darüber gelesen, wie viel denn nun verfliegt und wie viel nicht. 

Und klar wird auf einem Naturkosmetikportal das praktisch einzige Konservierungsmittel (zumindest, wenn ich es richtig verstanden habe) nicht schlecht gemacht.

Irit am Samstag, 28. Juni 2014 um 13:09 Uhr

Exakt - zerstörte Zellen sind wohl eher nicht sofort sichtbar und vieles andere auch nicht (beeinflusst aber mit der Zeit den TEWL). Nur weil man an der Oberfläche nichts erkennt, heißt es leider nichts.
Aber dennoch muss ja jeder für sich probieren, recherchieren und entscheiden :-)

beautyjungle am Samstag, 28. Juni 2014 um 16:39 Uhr

Das Thema Alkohol in Kosmetik ist ein ein schwieriges Thema. Fast überall ist heutzutage Alkohol enthalten, vor allem in Produkten für Problemhaut, was ich für besonders sinnfrei halte, da durch Alkohol die Haut so krass austrocknet und im Endeffekt noch mehr nachfettet. In meiner monatlichen Reihe “Bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika” habe ich das Thema auch schon unter die Lupe genommen: http://www.beautynella.de/produkte/bedenkliche-inhaltsstoffe-in-kosmetika-alkohol/

stephi am Mittwoch, 02. Juli 2014 um 08:44 Uhr

Danke für die nette Verlinkung!

beautyjagd am Samstag, 05. Juli 2014 um 17:31 Uhr

Gott sei Dank, dass bzgl. des Mikroplastik endlich gehandelt wird. Freut mich sehr, hier darüber zu lesen. Bis vor kurzem wusste ich noch gar nicht, dass sich Plastik hinter den genannten Bezeichnungen in den Zutatenlisten verbirgt, ich machte nur aus Prinzip schon lange einen Bogen um alles, was sich irgendwie nach Chemie anhörte, und verwende natürlich seit Jahren eh nur Naturkosmetik. Es ist unglaublich, was dem Verbraucher (und auch der Umwelt) ohne sein Wissen und ohne Aufklärung untergeschoben und zugemutet wird.

Aurora am Freitag, 29. August 2014 um 14:12 Uhr


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